{"id":108,"date":"2012-12-15T12:24:11","date_gmt":"2012-12-15T11:24:11","guid":{"rendered":"http:\/\/eric-borger.com\/?p=108"},"modified":"2017-05-02T12:28:14","modified_gmt":"2017-05-02T10:28:14","slug":"cerro-chirripo-costa-ricas-highest-peak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eric-borger.com\/?p=108","title":{"rendered":"Cerro Chirripo, Costa Ricas highest Peak"},"content":{"rendered":"<p>Der Chirripo ist Costa Ricas h\u00f6chster Berg und wird \u00fcblicherweise als 2-Tagestour bestiegen. So haben wir\u00b4s dann auch gemacht.<br \/>\nAusgangsort f\u00fcr die Besteigung ist San Gerado de Rivas im S\u00fcden des Landes. Bei der dortigen Rangerstation zahlt man die Parkgeb\u00fchr und nimmt die Reservierung f\u00fcr das Refugio auf dem Berg vor.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Entgegen der Beschreibung im LonlyPlanet kostet der Spa\u00df nicht 15 sondern 30 USD Parkeintritt und 10 USD f\u00fcr die Nacht im Refugio, Schlafs\u00e4cke mu\u00df man unten in San Gerado mieten, nicht oben auf der H\u00fctte und der Busfahrplan von San Isidro nach San Gerado ist auch nicht mehr aktuell, aber wenn man\u00b4s vorher wei\u00df, kann man sich ja darauf einstellen.<br \/>\nDa es unterwegs und im Refugio keine Verpflegung zu kaufen gibt, mu\u00df man Essen und Getr\u00e4nke selbst mit nach oben schleppen.<br \/>\nMan startet auf einer H\u00f6he von rund 1.500 Meter \u00fcber Normal Null, der Weg ist gut beschildert und jeder KM ist markiert, zumindest bis zum Refugio.<br \/>\nDer Wanderweg war w\u00e4hrend unserer Tour sehr schlammig und rutschig, zumindest die ersten rund 10 km. Danach wurde es besser. Bis zu einer H\u00f6he von etwa 2.500 Metern wandert man durch Regenwald, aber mit zunehmender H\u00f6he ver\u00e4ndert sich die Vegetation und es wird zunehmend karger. Auf H\u00f6he des Refugios (ca. 3.400HM) wachsen nur noch B\u00fcsche, Str\u00e4ucher und Flechten.<br \/>\nDer Weg ist fast durchweg steil, zwischen KM 8 und 12 sogar ziemlich steil, aber technisch nicht sonderschlich schwer, wenn man vom schlammigen Untergrund und den Bem\u00fchungen nicht auszurutschen absieht.<br \/>\nNach rund 10h Wanderung hatten wir unser Nachtrefugio erreicht. Warmes Wasser gibt es hier nicht, Strom nur f\u00fcr rund 2h. Die Zimmer besteht aus 2 Etagenbetten, sind f\u00fcr 4 Personen ausgelegt und nicht beheizt. Ach ja, unsere gemieteten Schlafs\u00e4cke waren f\u00fcr einen Temperaturbereich von rund 20 Grad ausgelegt, was f\u00fcr das Refugio nicht wirklich ausreichend war. Wir hatten zwar kein Thermometer dabei, da es drau\u00dfen jedoch gefroren hatte, lagen wir wohl unter null Grad.<br \/>\nUm 3 Uhr fr\u00fch sind wir dann zum Gipfel aufgebrochen. Der Weg ist anfangs eher flach, wird zum Gipfel hin zunehmend steiler und endet dann fast in einer Kletterpartie. Die letzten Meter sind wirklich anspruchsvoll. Gegen 6 Uhr hatten wir den Gipfel erreicht und einen wunderbaren Sonnenaufgang gesehen. Der Blick war einfach traumhaft.<br \/>\n Da uns der Wind eisig um die Nase blies, sind wir rund 20 Minuten oben geblieben und haben uns dann auf den R\u00fcckweg gemacht. Im Refugio haben wir gefr\u00fchst\u00fcckt und f\u00fcr den Abstieg gest\u00e4rkt.<br \/>\nDer Abstieg war dann noch mal eine echte Herausforderung. Das lange bergab laufen auf den schlammigen Wegen war sehr kr\u00e4ftezehrend, aber es war eine super sch\u00f6ne Wanderung und den Aufwand wert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Chirripo ist Costa Ricas h\u00f6chster Berg und wird \u00fcblicherweise als 2-Tagestour bestiegen. So haben wir\u00b4s dann auch gemacht. Ausgangsort f\u00fcr die Besteigung ist San Gerado de Rivas im S\u00fcden des Landes. 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