{"id":113,"date":"2013-04-30T12:35:43","date_gmt":"2013-04-30T10:35:43","guid":{"rendered":"http:\/\/eric-borger.com\/?p=113"},"modified":"2017-05-02T12:37:02","modified_gmt":"2017-05-02T10:37:02","slug":"metro-marathon-duesseldorf-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eric-borger.com\/?p=113","title":{"rendered":"Metro Marathon D\u00fcsseldorf 2013"},"content":{"rendered":"<p>Metro Marathon D\u00fcsseldorf oder Eric und die 3:30h, eine unendliche Geschichte<\/p>\n<p>Nachdem ich die letzten 2 Jahre eher auf Ultradistanzen hin trainiert habe und L\u00e4nge vor Tempo priorisierte, wollte ich in diesem Jahr \u2013trotzt einiger Ultras- mal wieder etwas Tempo in mein Training bringen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Nach der Trainingspause im Dezember stand im Januar allerdings erst mal das Training f\u00fcr die Brocken Challenge, mein erster Ultra in diesem Jahr, auf dem Programm. Nach dem erfolgreichen Finish und einer kurzen Regenerationspause wollte ich dann Anfang M\u00e4rz mit dem Training f\u00fcr unsere Sparkassenmeisterschaften im Rahmen des D\u00fcsseldorf Marathon beginnen. Angedacht waren regelm\u00e4\u00dfige Intervalle, Tempodauerl\u00e4ufe und nat\u00fcrlich lange L\u00e4ufe. Eben die klassische Marathonvorbereitung. Das Intervalltraining lief auch ganz gut an, wurde dann allerdings hier und da von vereisten Laufstrecken und einem eher radlastigem Trainingslager unterbrochen und zu langen L\u00e4ufen bin ich im Grunde gar nicht gekommen.<\/p>\n<p>Naja, wenn du wieder entspannt um 3:45h l\u00e4ufst, ist alles bestens dachte ich mir. Anfang April wollten Katharina und ich dann beim Berliner Halbmarathon starten. Ich wollte meiner Freundin den Zugl\u00e4ufer machen, allerdings war sie sich dann eine Weile unsicher, ob sie \u00fcberhaupt laufen soll oder nicht und ich solle doch einfach f\u00fcr mich laufen. <\/p>\n<p>Meine letztes Intervall war dann 4*2.000 a\u00b4 9Min. Somit nahm ich mir f\u00fcr Berlin einfach mal vor, zu probieren was geht. Heraus kam mein zweitschnellster Halbmarathon (nach 2009) in 1:35:44h und mit dieser Zeit im Hinterkopf, kam dann auch wieder die Idee auf, die 3:30h zu knacken.<\/p>\n<p>Bis zum Marathon sollten es ja noch drei Wochen sein. Intervalle hab ich auch flei\u00dfig weiter trainiert, nur an Tempol\u00e4ufen und langen L\u00e4ufen scheiterte es auch weiterhin (man braucht ja schlie\u00dflich auch noch Zeit f\u00fcr lange Radausfahrten und Schwimmtraining\uf04a). Somit absolvierte ich lediglich einen l\u00e4ngeren Lauf (27km) in der Vorbereitung, aber was soll\u00b4s.<\/p>\n<p>Nun stand ich letzten Sonntag mit dem Ziel unter 3:30h zu laufen an der Startlinie des Marathons. Bevor ich jetzt aber auf den Lauf selbst eingehe, m\u00f6chte ich hier doch ein paar Kritikpunkte loswerden. Die Kleiderbeutelabgabe war im Zielbereich, etwa 500 Meter vom Start entfernt. Leider gab es keine Plastikbeutel, -decken o.\u00e4. zum Umh\u00e4ngen, sodass man bis zum und am Start frierend auf den Startschuss warten durfte. Dann gab es zwar Dixi\u00b4s im Zielbereich, aber die waren eben f\u00fcr den Zielbereich und d\u00fcrften somit vor dem Start nicht genutzt werden, naja, es gab ja noch weitere Dixi\u00b4s auf dem Weg zum Start\u2026.gut, warum die noch verschlossen waren, keine Ahnung. \u00c4hnlich suboptimal ging\u00b4s nach dem Zieleinlauf zu. Man kann aus dem Zielbereich zwar raus, aber nicht mehr zur\u00fcck, unserer Sparkassen-Zielbereich war anscheinend wo anders, aber extrem schlecht ausgeschildet und kaum zu finden.<br \/>\nDer Zielbereich f\u00fcr den 10er und dem HM war rund 1,5km entfernt in der Stadt, sodass ich nach meinem Zieleinlauf noch mit Katharina zu Ihrem Finisherbereich spazieren musste und dort angekommen, schon alles zusammen gepackt wurde. Suboptimal eben.<\/p>\n<p>Nun aber zum Lauf selbst. Nach dem Startschuss und dem ersten Kilometer, der ja meist von Anlaufschwierigkeiten gepr\u00e4gt ist, hab ich mich bei einem Tempo von 4:50min\/km eingependelt. Bei KM 3 dann der erste kurze Sprung in die B\u00fcsche. Das Tempo selbst war allerdings Wohlf\u00fchltempo. Bei KM 15 der n\u00e4chste Sprung in die B\u00fcsche. Das Tempo konnte ich aber relativ stabil halten und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es mich irgendwie belastet. Bei Kilometer 9 und 19 ging es \u00fcber den Rhein und ich hatte zuerst Bedenken, dass mich die Rheinbr\u00fccke aus dem Tempo bringen w\u00fcrde (so wie vor Jahren mal in Mainz), was aber nicht geschah. Bis kurz vor dem HM lief alles super, dann musste ich allerdings noch mal kurz raus und diesmal nicht in die B\u00fcsche sondern auf\u00b4s Dixi. Trotz Dixi dann aber eine HM Zeit von 1:43h. Damit war ich dann doch zufrieden, zumal mein Plan ja war, die zweite H\u00e4lfte schneller zu laufen, als die Erste. Das Tempo war weiter zum Wohlf\u00fchlen und bislang lief alles nach Plan. Irgendwo bei rund um KM 35 nahm mir dann aber eine kleine Bahnbr\u00fccke das Tempo raus, aber trotzdem f\u00fchlte ich mich noch gut. Erst so bei KM 37 wurden die Beine so richtig schwer und wollten mein geplantes Tempo nicht mehr mit gehen. Hier machten sich wohl die fehlenden langen L\u00e4ufe bemerkbar. Bei KM 40, auf der K\u00f6nigsallee, dann auch noch eine richtige Gehpause, wie unangenehm. F\u00fcr den letzten Kilometer hab ich mich noch mal aufgerafft und versucht Tempo aufzunehmen. Katharina wollte dann auch mit laufen, hat aber w\u00e4hrend des Laufens meine Armlinge und Handschuhe verloren, sodass sie stoppen musste und wir uns verloren haben. Nach 3:35:30 lief ich dann ins Ziel ein. Leicht ver\u00e4rgert, dass es mal wieder nicht mit der 3:30h geklappt hat, aber auch froh, dass ich ohne lange L\u00e4ufe so gut durchgekommen bin und eine vor meine Verh\u00e4ltnisse hohe Grundgeschwindigkeit lange, wenn auch nicht lang genug \uf04a, halten kann.<\/p>\n<p>Irgendwie muss ich die Laufform jetzt bis zum 07.07. konservieren\uf04a<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Metro Marathon D\u00fcsseldorf oder Eric und die 3:30h, eine unendliche Geschichte Nachdem ich die letzten 2 Jahre eher auf Ultradistanzen hin trainiert habe und L\u00e4nge vor Tempo priorisierte, wollte ich in diesem Jahr \u2013trotzt einiger Ultras- mal wieder etwas Tempo in mein Training bringen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-113","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rennberichte"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=113"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":114,"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/113\/revisions\/114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eric-borger.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}