{"id":128,"date":"2009-08-22T16:12:36","date_gmt":"2009-08-22T14:12:36","guid":{"rendered":"http:\/\/eric-borger.com\/?p=128"},"modified":"2017-05-02T16:17:28","modified_gmt":"2017-05-02T14:17:28","slug":"inferno-triathlon-muerren-schilthorn-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eric-borger.com\/?p=128","title":{"rendered":"Inferno Triathlon M\u00fcrren-Schilthorn 2009"},"content":{"rendered":"<p>infernalisch, meine bisher anspruchsvollste Sportveranstaltung!<\/p>\n<p>Bei diesem Rennen sollte es nicht um Bestzeiten gehen, hier stand das Finish und der Genu\u00df des sch\u00f6nen Alpenpanorama im Vordergrund.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Wettervorhersage war ja im Grunde nicht schlecht, nicht zu warm, ein paar Wolken, ggf. Regen und Nebel, aber zum Ziel auf dem Schilthorn Sonnenschein. Leider kam es nicht ganz so, aber von vorn: Das Wasser im Thuner See war recht angenehm und das Schwimmen lief f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse recht gut. Genau 1 Stunde f\u00fcr die 3,1km von Thun nach Oberhofen. Der Wechsel hat dann mit gut 10 Minuten recht lange gedauert, aber nach dem Schwimmen war komplett Umkleiden angesagt.<\/p>\n<p>Jetzt sollte meine Disziplin kommen. Nach wenigen Hundert Metern ging es in den ersten Anstieg zum Beatenberg. Gut 500hm am St\u00fcck, der Berg lag in Wolken und auf der Abfahrt gab\u00b4s leichten Nieselregen. Dann ging\u00b4s etliche Kilometer relativ flach bis nach Meiringen und von hier aus 18km nur Berg auf zur Grossen Scheidegg auf 1962 Metern \u00fcber n.N.. Solche Anstiege bin ich bisher noch nicht gefahren und hatte wohl auch nicht die richtige \u00dcbersetzung auf dem Rad. Es war das erste Mal bei einem Triathlon, dass ich mein Rennrad schieben musste. Dann 8km talw\u00e4rts nach Grindelwald. Der Berg lag g\u00e4nzlich in Wolken und die Sicht auf der Abfahrt war extrem schlecht. Fahrzeit 4:48h, und damit etwas schneller als ich erwartet hab.<\/p>\n<p>Der Wechsel auf\u00b4s MTB verlief schnell und problemlos. Da ich auf allen R\u00e4der die gleichen Pedale fahre, war auch nicht mal ein Wechsel der Schuhe n\u00f6tig. Gleich nach der Wechselzone ging es wieder in einen Anstieg. 11km und rund 1.100 H\u00f6henmeter zur Kleinen Scheidegg auf 2061 Metern \u00fcber n.N.. Auch hier Nieselregen w\u00e4hrend der Auffahrt und wie es schon in der Ausschreibung steht, d\u00fcrfte ich auch hier die letzten Meter schieben. Oben auf der Kleinen Scheidegg gab\u00b4s dann erstmal ordentlich Verpflegung und dann sollte es in die Abfahrt gehen. Kurz nach dem Pass w\u00e4re dann das Rennen fast f\u00fcr mich beendet gewesen. W\u00e4hrend eines \u00dcberholvorganges bin ich von der Strecke abgekommen, hab mich mehrfach \u00fcberschlagen und bin gut 15 Meter den Abhang hinunter gest\u00fcrzt. Ein englisches Wanderp\u00e4rchen hat dann mein Rad und mich wieder den Hang hochgezogen, meine verlorene Uhr wiedergefunden und mein Rad wieder flott gemacht. \u00c4usserlich hatte ich nicht abbekommen, lediglich die Schulter schmerzte ein wenig, was ich aber erstmal nur f\u00fcr eine Prellung hielt (leider stellte sich im Nachhinein dann doch eine Schultereckgelenksprengung heraus). Den Rest der Abfahrt bin ich dann sehr langsam und vorsichtig gefahren. Noch einen Sturz wollte ich nicht erleben. Nachdem ich dann ohne weitere Probleme in Lauterbrunnen angekommen bin, gings noch 5km relativ eben zur n\u00e4chsten Wechselzone nach Stechelberg. Fahrtzeit 2:49h und damit gut 20 Minuten langsamer als erwartet, was aber dem Sturz geschuldet war.<\/p>\n<p>In der Wechselzone zum Laufen hab ich dann die Schmerzen in der Schulter st\u00e4rker gesp\u00fcrt. Ich konnte kaum alleine mein Shirt wechseln. Hier stand gl\u00fccklicherweise ein Helfer bereit, der mir beim Umziehen half. Der Lauf startete dann allerdings ganz gut, die ersten flachen 5km im 5er Schnitt und die Schulter schmerzte eigentlich kaum. In Lauterbrunnen gings dann in den ersten Anstieg und mit joggen war\u00b4s vorbei. Ab jetzt war z\u00fcgiges Wandern angesagt. Dann gings gut 12km hoch nach M\u00fcrren, rund 800hm und dann weitere 8km mit gut 1.300hm hoch zum Schilthorn. Auch hier die ganze Strecke \u00fcber Wolken, Nebel und gelegentlich Niesel. F\u00fcr die letzten 2km zum Schilthorn hab ich dann noch mal gut 45 Minuten gebraucht. Hier kamen dann die Schmerzen in der Schulter durch, beim Abst\u00fcrzen oder Festhalten an Felsen schmerzte es zunehmend. Dann die letzten Stufen hoch zum Piz Gloria und eine kleine Runde auf der Plattform zum Ziel. Bei 13:31:13 blieb die Uhr stehen. Geschafft !!!<\/p>\n<p>Als Fazit bleibt festzuhalten, dass das mit Abstand die h\u00e4rteste sportliche Herausforderung war, an der ich je teilgenommen habe. Meine Schulter lass ich am Montag dann mal von meinem Sportarzt untersuchen, aber eine \u00c4rztin, die sich die Sache mal angeschaut hat, vermutet Tossy, also eine Sprengung des Schultereckgelenkes. Die Saison ist dann wohl vorbei.<\/p>\n<p>Ein besonderer Dank an Sebastian, der mich zum Rennen begleitet und mir die Arbeit nach dem Rennen abgenommen hat. Ausserdem w\u00e4re ich ohne ihn wahrscheinlich nicht nach Hause gekommen, da Autofahren mit meiner Schulter nicht sehr angenehm ist.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/eric-borger.com\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Inferno_HP-300x151.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"151\" class=\"alignnone size-medium wp-image-133\" srcset=\"https:\/\/eric-borger.com\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Inferno_HP-300x151.jpg 300w, https:\/\/eric-borger.com\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Inferno_HP.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>infernalisch, meine bisher anspruchsvollste Sportveranstaltung! 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