{"id":1952,"date":"2025-09-24T10:57:32","date_gmt":"2025-09-24T08:57:32","guid":{"rendered":"https:\/\/eric-borger.com\/?p=1952"},"modified":"2025-09-24T10:57:32","modified_gmt":"2025-09-24T08:57:32","slug":"ironman-wm-nizza-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eric-borger.com\/?p=1952","title":{"rendered":"Ironman WM Nizza 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>tja, was soll ich sagen, eigentlich hatte ich f\u00fcr dieses Jahr nur den Challenge Roth auf dem Plan und kein IM Rennen mit der Ambition auf eine Nizza-Quali, aber im M\u00e4rz kam dann pl\u00f6tzlich von Ironman das Angebot, nach Kona auch noch in Nizza zu starten. Ich habe dann die Chance genutzt, die beiden WM Rennen Kona und Nizza direkt zu vergleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war und bin ja der Meinung, dass die WM nach Kona geh\u00f6rt, einfach weil Hawaii der Ursprung &#8222;unseres&#8220; Langdistanztriathlons ist. Und, obwohl ich wahrlich kein WM-w\u00fcrdiger Triathlet bin und letztes Jahr das erste Mal in Hawaii war, hat sich das nach &#8222;hier f\u00fchl ich mich wohl, hier geh\u00f6re ich hin&#8220; angef\u00fchlt. Und auch wenn bei meiner Meinung bleibe, dass das Rennen f\u00fcr beide Geschlechter zusammen nach Kona geh\u00f6rt, war Nizza absolut WM tauglich. Die Radstrecke extrem anspruchsvoll und die Laufstrecke sehr stimmungsvoll. Insgesamt fand ich den Renntag sogar stimmungsvoller als in Kona, aber die Rennwoche bzw. die Wochen vor dem Rennen auf Hawaii hatten eine andere &#8222;Atmosph\u00e4re&#8220; als es jetzt in Nizza der Fall war.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zu meinem Rennen: <\/p>\n\n\n\n<p>Das Schwimmen sollte ohne Neo stattfinden. Im Grunde hatte ich ja schon damit gerechnet und somit war es auch keine wirkliche \u00dcberraschung, als die Nachricht des Neoverbotes am Rennmorgen auf mein Handy kam. Da ich den Neo dieses Jahr ohnehin noch nicht an hatte, hab ich das entspannt gesehen. Weniger entspannt fand ich den steinigen Strand. Ich habe mir extra noch ein paar FlipFlops gekauft, um halbwegs entspannt auf den Start zu warten. Die letzten Meter waren dann aber leider doch noch \u00fcber Stein hin zum Wasserstart. Hier hab ich mich, auf Grund meiner realistischen Einsch\u00e4tzung meiner Schwimmf\u00e4higkeiten, ganz hinten einsortiert. Und die ersten rund 1,5km waren auch recht entspannt, bis ich von den schnellen Schwimmern der nachfolgenden Gruppe eingeholt und \u00fcberschwommen wurde. Aber auch das hat sich wieder entspannt, nachdem ich weiter am Rand geschwommen bin. Das Meer war zwar etwas welliger als in Kona letztes Jahr, aber dennoch gut schwimmbar. Nur der Ausstieg \u00fcber den Kieselsteinstrand war etwas beschwerlich. Mit einer Schwimmzeit von 1:32:14h war ich gut 4 Minuten langsamer als in Kona, aber 3 Min schneller als in Roth dieses Jahr. Platz 2.146 von 2.316 Athleten. Und das daf\u00fcr, dass ich den Tag das erste Mal seit rund 4 Wochen wieder schwimmen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 9:01 Minuten habe ich echt Zeit beim Wechsel liegen lassen, aber darauf sollte es heute  auch nicht ankommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sollte meine ehemalige Paradedisziplin, das Radfahren kommen. Ok, ich hatte weniger trainiert als letztes Jahr oder besser gesagt, als die letzten Jahre, aber ich habe zumindest vor vier Wochen mal drei Tage in Schweiz verbracht, um Berge zu fahren. Nizza ist ja als anspruchsvolle bergige Strecke bekannt, da wollte ich wenigstens etwas vorbereitet sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach rund 10 flachen Kilometern raus aus Nizza ging es in den ersten Anstieg. Es begann recht steil, 20km von Meeresh\u00f6he hoch auf 400m, dann eine kurze Abfahrt und anschlie\u00dfend nochmal 25km mit 900 H\u00f6henmetern hinauf aufs Plateau. <\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich schon vor dem Start etwas Probleme mit dem Magen hatte, bin auf dem Weg zum Hochplateau zwei mal auf Dixis eingekehrt. Eigentlich versuche ich ja, evtl. n\u00f6tige Dixi-Stopps nach dem Radfahren einzulegen, aber diesmal erschien es mir sinnvoller, um wieder etwas besser auf dem Rad performen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Weiter ging es \u00fcber gut 50km leicht wellig, teils mit Gegenwind, \u00fcber das Hochplateau. Hier lief es gef\u00fchlt ganz gut. Es folgte eine 10km Abfahrt mit 400 negativen H\u00f6henmeter, dann nochmal 10km und 300 H\u00f6henmeter bergauf, bevor es in die finale 40km Abfahrt mit anschlie\u00dfendem 10km Flachst\u00fcck zur\u00fcck zur T2 ging. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Radstrecke war alles in allem absolut WM w\u00fcrdig. hart, tolle Aussichten, schnelle, technische Abfahrten. Leider waren nur recht viele PKW und Radfahrer die nicht zum Rennen geh\u00f6rten, auf der Strecke. Auch sah man einige gest\u00fcrzte Athleten, die vom Rettungsdienst behandelt wurden. Einen Radsplitt von 7:12:08h hatte ich bei einem normalen Ironman noch nie. Selbst auf Lanzarote, mit vergleichbaren H\u00f6henmetern, war ich eine gute Stunde schneller, allerdings war ich da auch 16 Jahre j\u00fcnger. Keine Ahnung also, ob\u00b4s an der Strecke oder an mir lag:-) Zumindest lag ich mit meinen 7:12h auf Platz 1.799, also 347 Pl\u00e4tze gut gemacht. Mit Blick auf mein Training dieses Jahr, eine zufriedenstellende Leistung.  <\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Wechsel war dann mit rund 7 Min gut 2 Min schneller als der Erste, aber auch kein Highlight.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Laufstrecke erstreckte sich dann \u00fcber 4 Runden entlang der Promenade des Anglais. Wie sooft verlief das Laufen recht z\u00e4h. Nach einer ersten halbwegs passablen Runde, hatten die folgenden Runden einige Gehpausen. Besonders im hinteren Bereich, Richtung Flughafen, als die Zuschauer weniger wurden. Da lie\u00df ich mich besonders oft zum Spazieren hinrei\u00dfen. Wirklich gut waren wohl nur die letzten 2,5km, als ich auf einen gehenden Schweden auflief, ihn dann zum Mitlaufen animierte und wir dann gemeinsam mit einer rund 5:30er Pace Richtung Ziel liefen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 14:26:32h war ich dann gut 1,5h langsamer als in Kona, was fast ausschlie\u00dflich auf den langsameren Radsplitt zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. In Anbetracht meines Trainings bin ich aber mit dem Ergebnis zu frieden. Spa\u00df hat\u00b4s auf jeden Fall gemacht und auch wenn die WM nach Kona geh\u00f6rt, hatte Nizza besonders f\u00fcr uns Europ\u00e4er seinen Charm. Top Strecke und schnell und g\u00fcnstig erreichbar. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>tja, was soll ich sagen, eigentlich hatte ich f\u00fcr dieses Jahr nur den Challenge Roth auf dem Plan und kein IM Rennen mit der Ambition auf eine Nizza-Quali, aber im M\u00e4rz kam dann pl\u00f6tzlich von Ironman das Angebot, nach Kona auch noch in Nizza zu starten. 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