{"id":77,"date":"2013-09-10T15:38:29","date_gmt":"2013-09-10T13:38:29","guid":{"rendered":"http:\/\/eric-borger.com\/?p=77"},"modified":"2017-04-28T08:44:20","modified_gmt":"2017-04-28T06:44:20","slug":"sardona-ultra-trail-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eric-borger.com\/?p=77","title":{"rendered":"Sardona Ultra Trail 2013"},"content":{"rendered":"<p>Nach zwei 2-Punkte-L\u00e4ufen fehlte mir jetzt noch ein Dreier f\u00fcr die UTMB Qualifikation. Urspr\u00fcnglich hatte ich \u201eThe Wayve\u201c, ein 111km Lauf um den Z\u00fcrichsee, zum Erlangen der 3 Punkte vorgesehen, doch als der Lauf mangels Teilnehmer abgesagt wurde, musste eine Alternative her. Diese fand ich dann im \u201eRaidlight Sardona Ultra Trail\u201c.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>80km mit mehr 6.000HM und einer durchschnittlichen Steigung von 17% waren die imposanten Eckdaten. Nachdem ich drei Wochen zuvor den Allg\u00e4u Panorama Ultratrail \u00fcber 70km mit 3.000HM in 10:37 gefinished hatte, hatte ich mir um die Zeitlimite beim Sardona Ultra Trail keine Gedanken gemacht, ein Fehler, wie sich sp\u00e4ter herausstellen sollte.<\/p>\n<p>Der Lauf startete in dem kleine Bergdorf Furt auf rund 1.500 \u00fcber n.N.. Vor dem Start stand erstmal die Kontrolle der Ausr\u00fcstung an. Das Vorhandensein warmer Kleidung, Rettungsdecke, Signalpfeife, Stirnlampe, Mobiltelefon usw. wurde von den Helfern \u00fcberpr\u00fcft. Danach hab ich mich dann in den kleinen Startblock einsortiert und p\u00fcnktlich um 8:30 Uhr hat Veranstalter Umberto die xx Teilnehmer auf die Strecke geschickt.<\/p>\n<p>Nach gut 200m Asphalt in Furt ging es auch direkt auf den Wanderweg\/Trail Richtung Gaffia. Auf rund 6km waren 620 Meter bergan und 280 Meter bergab zu bew\u00e4ltigen. Und auf dieser Etappe, bei etwa KM 2 passierte das Missgeschick, das vermutlich f\u00fcr meinen weiteren Rennverlauf verantwortlich war. Beim Versuch, Musik aus meinem iPod heraus zu kitzeln, wurde ich einen Moment abgelenkt, stolperte und st\u00fcrzte auf meine St\u00f6cke. Ausgerechnet auf die Rippe, auf die ich schon Ende Mai  bei meinem Sturz auf der Kellertreppe gefallen bin. Von da an schmerzte jeder joggende Schritt. Da aber ein schnelles Aufgeben nicht in meiner Natur liegt, dachte ich mir, dass ich es bestimmt mit z\u00fcgigem Wandern auch noch schaffen m\u00fcsste. Also Z\u00e4hne zusammen bei\u00dfen und weiter.<\/p>\n<p>Nach Gaffia ging es weitere rund 700 H\u00f6henmeter bergan zum Lavtinasattel, dem h\u00f6chsten Punkt des Rennens. Mit zunehmender H\u00f6he fielen naturgem\u00e4\u00df die Temperaturen und die Trails wurden zunehmend schneebedeckter, matschiger und damit auch rutschiger. Nach Wildseeluggen ging es dann sehr felsig und leicht verschneit bergab runter Richtung Bat\u00f6ni. Auf dem Weg runter und nach einem weiteren Ausrutscher auf dem schlammigen Weg, war mir langsam klar, dass es mit dem 4,5h Zeitlimit eng werden k\u00f6nnte. So kam es dann auch. Mit etwa 20 Minuten Versp\u00e4tung erreichte ich Bat\u00f6ni und der Helfer dort leitete mich direkt auf die Marathonstrecke um.<\/p>\n<p>Statt rund 900 Meter bergauf ging jetzt f\u00fcr mich weiter bergab nach Schwendi. Hier konnte ich mich erstmal mit Schinken, K\u00e4se und Schoki verpflegen, bevor ich mich mit ein paar weiteren L\u00e4ufern auf die letzten rund 1.100 H\u00f6henmeter machte. Im Wald oberhalb Schwendi\u00b4s erreichten wir eine Wegmarkierung, die leider nicht 100%ig eindeutig war. Vor mir sah ich gerade noch einen L\u00e4ufer links laufen, entschied mich dann aber zusammen mit den anderen L\u00e4ufern f\u00fcr den rechten Weg, welcher sich dann sp\u00e4ter auch als der Richtige herausstellte. Nach dem Waldtrail und einer Kuhweide f\u00fchrte uns der Weg weiter auf einer Schotterstra\u00dfe, bevor es noch mal richtig steil wurde Richtung Baseggla auf 2.280 Meter \u00fcber n.N. Von hier an ging\u00b4s dann aber \u201enur\u201c noch bergab \u00fcber Gaffia nach Furt.<\/p>\n<p>Als ich dann Rina\u00b4s \u201eAnfeuergl\u00f6ckchen\u201c h\u00f6rte, war klar, dass das Ziel nicht mehr weit ist. Nach 10:27h erreichte ich dann Furt. Konditionell fand ich die vielen H\u00f6henmeter nicht schlimmer, aber die Trails waren doch sehr, sehr anspruchsvoll. Die Zeit spricht ja f\u00fcr sich. <\/p>\n<p>Wie dem auch sei, die Landschaft ist grandios und Spa\u00df gemacht hat es trotz der Schmerzen auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach zwei 2-Punkte-L\u00e4ufen fehlte mir jetzt noch ein Dreier f\u00fcr die UTMB Qualifikation. Urspr\u00fcnglich hatte ich \u201eThe Wayve\u201c, ein 111km Lauf um den Z\u00fcrichsee, zum Erlangen der 3 Punkte vorgesehen, doch als der Lauf mangels Teilnehmer abgesagt wurde, musste eine Alternative her. 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