Ironman 70.3 Kraichgau

Kona Validation abgehakt

Mit dem Ironman 70.3 Kraichgau habe ich mal wieder an einer Mitteldistanz teilgenommen und bin nach 2006 oder 2007 auch mal wieder ins Kraichgau zurückgekehrt. Damals, noch vor Challenge und vor Ironman, ging es aber nicht über die klassische MD, sondern über 2km / 120Km / 20km, wenn ich mich recht erinnere. Ist doch schon ein Weilchen her.

Hier und heute ging es primär um das Finish, welches ich zur Validierung meines Kona-Slots benötigte und um darum zu sehen, wo ich gerade stehe.

Die Validierung hat geklappt und ich habe auch gesehen, dass ich die nächsten 5 Monate bis Kona noch etwas an mir arbeiten muß. Aber, die Richtung stimmt.

Freitag bin ich mit Lars angereist und wir haben direkt am Schwimmstart campiert. Ich weiß nicht, ob’s an der Pizza Abends lag oder an was anderem, aber den Samstag Vormittag ging es mir nicht wirklich gut. Übelkeit und Kopfschmerzen. Naja, das wird sich bis zum Rennen noch legen und so war es dann auch. Pünktlich zum Start habe ich mich wieder ganz gut gefühlt.

Das ich beim Schwimmen nichts reiße, war klar, aber etwas besser hätte es schon sein dürfen. Auf den ersten Metern habe ich mich nicht wirklich wohl gefühlt. Etwas beengt im Brustbereich, ich musste sogar etwas Brust schwimmen, aber nach der ersten Boje habe ich meinen Rhythmus gefunden. Nicht schnell, aber konstant. Nur auf dem Rückweg hatte ich dann etwas Probleme mit der Orientierung, zweimal mussten mich die Helfer auf dem Kajak wieder auf den rechten Weg weisen. Am Ende waren es dann knapp über 41 Min.


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Nach einen gemütlichen Wechsel ging es zu meiner Lieblingsdisziplin, dem Radfahren. Die ersten rund 20km hatte ich das Problem der meisten schlechten Schwimmer, die etwas besser auf dem Rad sind: ich musste mich durchs Feld arbeiten. Beim Schwimmen noch auf Rang 1.565 over all und auf dem Rad dann 673, da sieht man, dass es einige Überholvorgänge gab. Vor gut 2 oder 3 Wochen bin ich die Strecke mal abgefahren und wusste daher, was auf mich zukommt. Beim Test kam ich auf einen 29,3er Schnitt im normalen Straßenverkehr, daher hatte ich mir hier mehr erhofft, als es letztendlich wurde. Aber auch ein 32er Schnitt ist auf der profilierten Strecke ja nicht so übel. Ob jetzt die knapp 1.000 Höhenmeter aus der Ausschreibung oder die 1.400 lt. meinem Garmin korrekt sind, weiß ich nicht, vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Aber, trotz der Hügel, lässt sich die Strecke gut fahren. Am Ende hatte ich eine Durchschnittsleistung von 248 Watt, was ziemlich genau meiner Schwelle entspricht. Soweit also alles im Rahmen. Jetzt noch ein paar Kg weniger, dann dürfte es im Allgäu und auf Hawaii etwas besser laufen.

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Und zum Abschluss noch ein Halbmarathon. Den bin ich, für meine aktuellen Verhältnisse, etwas zu schnell mit 4:50min/km angegangen, aber langsamer wird man ja bekanntlich von alleine. Der Lauf war alles in allem ok. Ich bin es, bis auf einen Dixi-Stopp durchgelaufen und hatte auch den meisten Teil der Strecke Spaß gehabt. Aber hier liegt wohl das meiste Potential. Der abschließende Lauf muss einfach besser werden.

Am Ende stand dann eine 5:41h auf der Uhr, was kein Highlight, aber ganz ok ist.

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