Die Unvernunft von Männern über 40

so nannte sich kürzlich eine Podcast-Folge von Carbon & Laktat, aber irgendwie passt die Überschrift auch auf unser Mallorca-Radtraining dieses Jahr.

Nach 6 Jahren Abstinenz ging es dieses Jahr mal wieder zum Rad fahren nach Mallorca. Für mich war es von den Radkilometern her ein großer Sprung, hatte ich doch bislang als längste Tour knapp über 100km und in Summe keine 800 dieses Jahr. Geplant waren die Klassiker Sant Salvador, Cap Formentor, SaCalobra usw, aber ich hatte auch die Idee einer Inselumrundung im Kopf. Wobei natürlich eine 300km Runde mehr oder weniger aus dem Stand schon eine Hausnummer sind. Nachfolgend könnt ihr die gefahren Strecken sehen:

Zusammenfassung Februar -unspektakulär-

Im Grunde gibt es nichts wirklich spannendes. In Ermangelung von echten Veranstaltungen (der Schindergeburtstag -ein Ultralauf- wurde ja leider abgesagt) habe ich an den beiden virtuellen Ironman Challenges teilgenommen, zudem fand eine Schritte-Sammel-Challenge durch meinen Arbeitgeber statt, wobei 10.000 Schritte am Tag ja recht schnell zusammen kommen, wenn man Laufen geht.

Der März hingegen dürfte dann etwas interessanter werden. Das erste Mal seit 2016 geht es wieder zum Trainieren nach Mallorca. Und auch wenn die Grundlagen fehlen, werde ich bestimmt die ein oder andere weniger vernünftige Tour fahren:-)

Planung 2022

wirklich viel ist für nächste Saison (noch) nicht geplant und wahrscheinlich würde ohnehin gerade zu Beginn des Jahres vieles Corona bzw der Politik zum Opfer fallen, aber 2 Highlights sind schon mal gesetzt.

Ironman Schweiz / Thun

Endlich wieder Triathlon. Nachdem die Premiere des Ironman Schweiz im vergangenen Jahr ausfallen musste und in diesem Jahr von Juli auf September verschoben wurde, stand nun nach 2 Jahren Langdistanzpause der erste Ironman seit Hamburg 2019 an.

Nach der Nacht von Samstag auf Sonntag stand das Rennen eigentlich unter keinem guten Stern, aber zum Glück kam es anders. Vielleicht habe ich Samstag was falsches gegessen oder vielleicht lag es auch an was anderem, aber ich hatte einen sehr schlechten Schlaf mit Bauchschmerzen und kam erst gegen 3 Uhr endgültig zur Ruhe. Nach der schlechten Nacht und dem anschließenden Frühstück habe ich mich vom Campingplatz (der direkt an der Laufstrecke und unweit des Starts liegt) zum Startbereich gemacht. Dort angekommen habe ich dann festgestellt, dass meine Toolbox noch im Wohnmobil liegt, also zurück zum Campingplatz, die Box suchen und zurück zum Start rennen. 8 Min vor Schließung der Wechselzone war ich wieder zurück. Das war knapp.

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Zusammenfassung Juli 2021

Das Highlight des Monats bzw. bislang des ganzen Jahres, war sicherlich der Stubai Ultratrail (siehe vorherigen Bericht). Danach wurde es deutlich ruhiger. Ich konnte meine Serie fortsetzen und habe nun 200 Tage sportliche Bewegung am Stück in den Büchern und auch die beiden angebotenen virtuellen Ironman-Rennen konnte ich finishen.

Zusammenfassung Juni 2021

Mangels Wettkämpfen war auch der Juni wenig spektakulär. Das Highlight war meine erste 300km Tour seit langem. Es ging über den Engländer, durch den Spessart in Rhön auf die Wasserkuppe und von dort weiter zum Hoherodskopf. In Ermangelung von Zeit habe ich dann den Feldberg aber ausgelassen:-) Eine schöne Tour war es trotzdem. Die fast schon obligatorischen virtuellen Ironman Challenges habe ich natürlich auch im Juni wieder gemacht, wobei es diesmal nur 2 gab und nicht jedes Wochenende eine.

Und auch der Streak seit Januar hat gehalten und ich bin nun bei 169 Tagen Sport am Stück bzw. 180 Tagen gesamt dieses Jahr.

Der Juli dürfte dann allerdings mit dem Stubai Ultratrail etwas mehr zu bieten haben. Da lasse ich mich mal überraschen.

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