Ironman Hamburg 2019

das 18te Langdistanzfinish

Seit 2004 betreibe ich nun diesen Sport und in Hamburg stand ich nun zum 20sten Mal an einer Startlinie über die „klassische“ Langdistanz.

Mit ganzen 27 Schwimm-KM stand ich nun im Startblock des IM Hamburg und habe mich ganz optimistisch im 1:15-1:25 Block eingruppiert. Nach 1:38h vor drei Wochen beim StoneBrixiaMan.

Habe dann leider keinen Wasserschattenspender gefunden und musste mich weitgehend alleine durch die Schwimmstrecke arbeiten.

Die Schwimmstrecke mitten in der Stadt ist natürlich cool, wobei die Alster als solches kein „schönes“ Schwimmgewässer darstellt.

Die Sicht in der Brühe war gleich null, aber egal. Ich hab relativ konstant meine Züge gemacht und kam nach 1:27h aus dem Wasser. Für die Vorbereitung eine super Zeit.

Die rund 900m lange Wechselzone bin ich dann ganz gemütlich durchschritten, um dann mit Druck in die erste Radrunde zu starten.

Sofern man bei 1.200 Vorbereitungskilometern überhaupt von Druck sprechen kann.

Zunächst ging es über den Großmarkt Richtung HafenCity und dann über das Highlight Köhlbrandbrücke durch das Hafengebiet. Die Strecke war von unzähligen Schienenquerungen und Kurven geprägt, bevor es zurück Richtung Großmarkt und dann entlang das Elbdeiches raus aus Hamburg ging.

Auf der ersten Runde war ich dann auch noch einigermaßen zügig unterwegs, grob ein 34er Schnitt. Lediglich eine Dixi-Pause nahm da etwas Tempo raus.

Auf der zweiten Runde kam dann Wind auf und es wurde zunehmend schwerer das Tempo zuhalten.

So wurde ich dann schon deutlich langsamer. Erschwerend kam hinzu, dass die Strecke auch noch länger als angekündigt war. 5:50h gehen aber absolut in Ordnung für mich.

Nach dem zweiten Wechsel ging es auf die Laufstrecke, die im Gegensatz zur etwas einsamen Radstrecke, sehr stimmungsvoll war. Sie kommt zwar von den Zuschauern her, nicht ganz an Frankfurt heran, war aber trotzdem sehr cool. Gerade der Bereich zwischen Rathaus und Jungfernstieg war sehr voll mit Zuschauern.

Die ersten 25km liefen dann auch ganz gut, allerdings wurden die restlichen 17km schon eine ziemliche Qual. Okay, mit Ausnahme der 31km beim StoneBrixiaMan hatte ich auch seit April keinen langen Lauf und auch Koppeltraining stand dieses Jahr nicht auf denn Programm. So war ich doch sehr froh und erleichtert, als ich am Gänsemarkt mein viertes Rundenbändchen bekam und mich auf den letzten Kilometer zum Ziel machen konnte.

13:03h standen dann auf der Uhr, keine Hammerzeit, aber eine gute halbe Stunde schneller als letztes Jahr in Frankfurt und für das Training absolut ok. Mal schauen, wie es nächstes Jahr in Thun läuft.

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