kurzes Trainingswochenende in den Alpen

Nur noch 6 Wochen bis zum StoneBrixaMan.  Da ich noch kaum Radkilometer und schon gar nicht, in einem mit dem Wettkampf vergleichbaren Höhenprofil,  in den Beinen habe, habe ich dankbar das freie Wochenende, welches mir meine Frau ermöglicht hat, angenommen, um Höhenmeter zu sammeln und auch mal eine längere Tour zu machen. Ausgangsort war zunächst Kirchberg bei Kitzbühl. Als Einrolltour sollte das Kitzbühler Horn herhalten. Auf Grund eines Steinschlages und damit verbundener Bauarbeiten konnte ich es aber leider nicht bis ganz hoch fahren, sodass ich hier nur auf eine Höhe von gut 1.500m über n.N. kam. Dafür bin ich dann bei Kirchberg nochmal zur Maierlalm aufgefahren, wo wir vor 2 Jahren einen schönen Kurzaufenthalt hatten.

Für den Samstag war dann eine lange Tour angedacht, die erste 200er diese Saison. Aus Kitzbühl und damit aus Tirol raus ging es über den Pass Thurn ins Salzburger Land. Via Zell am See ging es über die Grossglockner Hochalpenstraße zum Pass am Fuschertörl. Eigentlich sollte es noch auf der anderen Seite runter nach Heiligenblut und wieder hinauf gehen, aber der einsetzende Regen hat in dieser Höhe und bei den dortigen Temperatouren nicht wirklich zu diesem Abstecher eingeladen. Daher ging es nach heißer Schoki und Kaiserschmarrn auf direktem Weg wieder runter Richtung Zell am See und um den See herum Richtung Saalfelden und dann via Hochfilzen zurück Richtung Tirol.

Am dritten Tag wollte ich unbedingt die Ötztaler Höhenstraße, die höchste mit dem Rennrad befahrbare Straße der Alpen, unter die Räder nehmen. Offiziell ist die Straße zwar im Mai gesperrt, meist jedoch frei. So hab ich das Rad ins Auto gepackt, bin von Kirchberg nach Sölden gefahren und hab mich direkt an die Auffahrt gemacht. An der Mautstation, aber der die Straße offiziell gesperrt war, kann man ganz gut an der Schranke vorbei fahren und kurz danach bekommt man auch schon einen herrlichen Blick auf die Schneemassen des Gletschers. Langsam habe ich mich die Serpentinen nach oben geschraubt und das erste Ziel, der Rettenbachferner, war zu sehen und zum Greifen nah, doch dann war die Straße leider unter Schnee begraben. So musste ich, auf rund 2.500m über n.N. und 2km vorm Ziel leider umdrehen. Schön war es trotzdem.

In der Abfahrt habe ich dann noch komplett meine Bremsbelege an der Vorderradbremse runtergefahren, was auch direkt die Scheibe abgerieben hat. Metall auf Metall ist halt nicht gut.

Fazit des Wochenendes: auch mit wenig Training kann ich lang, steil und hoch, bin aber sehr langsam. Das muss in den nächsten Wochen noch besser werden.

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